Wenn wir gemeinsam mit Andrea Gassner und Anne Isopp zu einem Pitch nach Wien eingeladen werden, bereiten wir uns nicht nur mit Präsentationsfolien vor. Unser Ziel ist es, Ideen so greifbar und praxisnah wie möglich zu vermitteln. Deshalb entwickeln wir häufig konkrete interaktive Dummys, die zeigen, wie digitale Lösungen später tatsächlich genutzt werden können.
So auch in diesem Fall: Für die Präsentation unserer Konzepte haben wir einen Entwicklungsdummy erstellt, der zentrale Funktionen und Anwendungsszenarien realitätsnah abbildet. Dadurch werden Visionen zu erlebbaren Lösungen und komplexe Anforderungen verständlich und nachvollziehbar.
Das Ergebnis finden Sie hier: https://baukultur.kombinat.at/
Ein solcher Prototyp kann selbstverständlich individuell an die Anforderungen Ihres Unternehmens, Ihrer Organisation oder Ihres Projekts angepasst werden. So schaffen wir bereits in einer frühen Projektphase eine gemeinsame Grundlage für Diskussion, Feedback und die weitere Entwicklung.
Wie? Wo? Was? Baukultur
Im Zentrum des Konzepts steht ein innovativer KI-gestützter Baukultur-Chatbot, der erstmals alle Fragen rund um die Baukultur – von der Qualität einzelner Gebäude bis zu ganzen Ortsbildern – an einer einzigen Stelle verständlich beantwortet. Heute ist dieses Wissen über zahllose Quellen bei Behörden, Archiven, Fachverbänden, Initiativen und Medien verstreut und für die Öffentlichkeit kaum auffindbar. Der Chatbot löst dieses Problem, indem er das gesammelte Wissen aller relevanten Netzwerkpartner zugänglich macht und damit für alle Zielgruppen – die breite Öffentlichkeit, Fachleute und die Verwaltung gleichermaßen – zum verlässlichen ersten Anlaufpunkt wird.
Die Wissensbasis speist sich aus einer kuratierten Liste der wichtigsten österreichischen Webportale zur Baukultur. Ein automatisierter Bot sammelt deren Inhalte regelkonform und regelmäßig ein, bereitet sie maschinell auf und hält sie laufend aktuell. So entsteht ein gebündelter, strukturierter und durchsuchbarer Wissensbestand, der das gesamte Know-how des Netzwerks abbildet, ohne dass Nutzerinnen und Nutzer einzelne Quellen kennen oder durchsuchen müssen.
Die Suche selbst funktioniert anders als eine klassische Stichwortsuche: Fragen werden in normaler Alltagssprache gestellt, das System sucht nach Bedeutung und formuliert eine verständliche Antwort, die stets mit Quellen belegt ist. Technisch sorgt das Prinzip der „Retrieval-Augmented Generation" dafür, dass die KI nichts frei erfindet, sondern jede Aussage auf tatsächlich vorhandene Textstellen stützt – jede Antwort bleibt damit nachprüfbar und glaubwürdig.
Entscheidend ist schließlich die volle Datenhoheit: Sämtliche Verarbeitungsschritte und das Sprachmodell laufen auf eigener Infrastruktur, es werden keine Inhalte oder Suchanfragen an externe KI-Anbieter weitergegeben. Da überwiegend quelloffene Werkzeuge zum Einsatz kommen, fallen keine nutzungsabhängigen Lizenzgebühren an, und Datenschutz (DSGVO) sowie Urheberrechte lassen sich durch den lokalen Betrieb besonders gut beherrschen.
Aktuell werden die Inhalte der folgenden Websites durchsucht und die relevanten Ergebnisse aufgelistet (hier geht es in erster Linie um die Idee und die Funktionalität). Die liste von Webportalen ist beliebig erweiterbar, aktuell durchsucht die KI folgende Netzwerkpartner (baukulturpolitik.at, azw.at, nextroom.at, orte-noe.at, hda-graz.at, aut.cc, afo.at, v-a-i.at, architektur-kaernten.at, architekturraumburgenland.at)
